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Ratgeber

Was ist IT-Remarketing?

IT-Remarketing bringt gebrauchte Hardware zurück in den Markt, statt sie zu verschrotten. Für Unternehmen heißt das: weniger Elektroschrott, freie Lagerflächen und Geld für Geräte, die sonst nur Kosten verursachen.
rbit-Ratgeber · Stand: Oktober 2026
Arbeitsspeicher und Prozessoren auf einem Haufen

Das Wichtigste in Kürze

  • Remarketing bringt ein Gerät in seinem bestehenden Zustand in einen neuen Lebenszyklus. Beim Refurbishment wird es vorher aufgearbeitet.
  • Vor jedem Weiterverkauf stehen Datenlöschung, Prüfung und Dokumentation.
  • Was sich nicht mehr verwenden lässt, geht ins fachgerechte Recycling.
  • Unternehmen können zum Festpreis verkaufen oder in Kommission vermarkten lassen.

Drei Begriffe, die oft verwechselt werden

Remarketing

Das Gerät geht in seinem bestehenden Zustand in einen neuen Lebenszyklus: gelöscht, geprüft, beschrieben und verkauft. Ein Server, der einwandfrei läuft, muss nicht neu lackiert werden, um einen neuen Besitzer zu finden.

Refurbishment

Das Gerät wird vor dem Verkauf aufgearbeitet: Teile tauschen, Akkus ersetzen, Gehäuse reinigen oder aufbessern. Das lohnt sich vor allem bei Laptops und anderen Geräten, bei denen Käufer genau auf den Zustand schauen.

Recycling

Geräte, die sich nicht mehr verwenden lassen, werden zerlegt. Schadstoffe werden entfernt, Metalle, Edelmetalle und Kunststoffe gehen zurück in den Rohstoffkreislauf. Recycling ist die letzte Station, nicht die erste.
In der Praxis gehen die Begriffe ineinander über: Auch beim Remarketing wird gereinigt und getestet, und beim Refurbishment steht am Ende ebenfalls der Weiterverkauf. Im Englischen ist außerdem IT Asset Disposition (ITAD) verbreitet. Gemeint ist die geregelte Aussonderung von IT-Hardware mit Datenlöschung, Nachweisen und Verwertung.

So läuft ein Gerät bei uns durch die Aufbereitung

Jedes Gerät, das unsere Produktion verlässt, hat denselben Weg hinter sich. Danach ist es in einem besseren Zustand, als es gewöhnliche Gebrauchtware sein muss.
  1. Prüfen: Funktionstest je nach Gerät, vom Stresstest bis zum einfachen Einschalttest.
  2. Reinigen: Staub raus, Gehäuse sauber.
  3. Löschen: jeder Datenträger mit der ADISA-geprüften Software EraseIT nach NIST SP 800-88.
  4. Protokollieren: Prüfung und Löschung werden je Gerät und Datenträger dokumentiert. Was sich nicht löschen lässt, wird unbrauchbar gemacht und mit Fotos festgehalten.
  5. Verbrauchsmaterial ersetzen: wo es nötig ist.
  6. Bewerten: Zustand und Ausstattung bestimmen den Preis, bei Servern oft auf Ebene einzelner Komponenten.
  7. Vorverpacken: Sobald das Gerät verkauft ist, kann es raus.

Festpreis oder Kommission

Wer gebrauchte IT nicht selbst verkaufen will, hat zwei Möglichkeiten, sie an einen Remarketer zu geben.

Festpreis

Sie verkaufen den Bestand zu einem festen Preis. Das Vermarktungsrisiko liegt beim Käufer, die Auszahlung folgt nach Wareneingang und Prüfung. Passt, wenn es schnell und planbar gehen soll.

Kommission

Der Bestand wird in Ihrem Auftrag zum Marktpreis verkauft, Sie erhalten einen festen Anteil am Nettoerlös. Bei rbit sehen Sie den Verkaufspreis je Gerät, abgerechnet wird monatlich. Passt vor allem bei größeren Beständen.
Bei rbit sind in beiden Modellen Abholung und Datenlöschung inklusive. Welches Modell besser passt, entscheiden Sie nach unserer Bewertung.

Warum sich Remarketing lohnt

Laut NABU werden in Deutschland weniger als 2 Prozent der gesammelten Elektroaltgeräte für die Wiederverwendung vorbereitet. Der Rest wird recycelt, wenn er überhaupt gesammelt wird. Dabei kann jedes Gerät, das weiterläuft, ein neu produziertes ersetzen.
Für Unternehmen kommt der wirtschaftliche Teil dazu: Gebrauchte Hardware verliert jeden Monat an Wert. Wer früh verkauft, bekommt mehr dafür und macht Lagerfläche frei.
Bei rbit haben wir bisher 103.000 kg IT wiederbelebt. Unsere Kunden sitzen in 39 Ländern.

Gebrauchte IT abgeben statt selbst verkaufen?

Wir kaufen gebrauchte IT von Unternehmen, Rechenzentren und Behörden an, zum Festpreis oder in Kommission. Abholung und Datenlöschung sind inklusive.

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